Alf Lechner: Kreis – Halbkreis extern

Alf Lechner: Kreis – Halbkreis – extern, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Alf Lechner: Kreis – Halbkreis extern (Stahl, 1989).
UKSH Universitätsklinikum Campus Lübeck, Ernst Ruska-Straße, 23562 Lübeck. 

Beschreibung

Zwei gleich lange Linien sind der Ausgangspunkt der minimalistischen und puristischen Skulptur: Die eine Linie schließt sich zum Kreis, während die andere einen deutlich größeren Kreis bilden will, aber unvollendet bleibt und nur einen halben Kreis formt. Der geschlossene Kreis ist leicht schräg aufgerichtet und wird gemeinsam mit dem aufrecht stehenden Halbkreis in einem stabilen und doch fragilen Gleichgewicht gehalten. In einem Punkt berühren sich beide Linien und verschmelzen zu einer gemeinsamen Form, deren zwei Elemente in unterschiedliche Richtungen streben. An diesem Berührungspunkt treffen die beiden Linien im rechten Winkel aufeinander. Während beide Linien mathematisch jeweils nur eine Ausdehnung in der Fläche, also im zweidimensionalen Raum haben, erobert sich die gemeinsame Form die dritte Dimension, den Raum.

Künstler

Alf Lechner wurde 1925 in München geboren. Er war gelernter Schlosser und war zugleich 1940–1950 Schüler des Landschaftsmalers Alf Bachmann. Nach dem Krieg war er bis 1960 als Maler, Grafiker, Industriedesigner und Produzent tätig. Seit 1961 schuf er abstrakte Plastiken im Rahmen geometrischer Grundformen. Er lebte und arbeitete in Obereichstätt. Am 25. Februar 2017 starb Alf Lechner. Infos: Alf Lechner Stiftung

Galerie

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