Alfred Schmidt: Teufelseck

Alfred Schmidt: Teufelseck, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2017)

Daten zum Werk

Alfred Schmidt: Teufelseck (Metall).
Segeberger Straße 1, 24610 Trappenkamp.

Beschreibung

Sieben kleine Teufelchen haben sich zum Tanz versammelt. Am so genannten „Teufelseck“ in Trappenkamp findet sich die Schmiedearbeit des Bildhauers Alfred Schmidt. Die stilisierten Teufelfiguren bilden eine gemeinsame, filigran-zylindrische Form, die auf einem rund gemauerten Sockel steht. Die langen Glieder der einzelnen Figuren gehen ineinander über, so dass kaum zu unterscheiden ist, zu welcher Figur sie gehören. Der fröhliche Reigen scheint mit jedem Schritt um die Plastik herum in Bewegung zu geraten.

Künstler

Alfred Schmidt wurde 1914 in Dresden geboren. Dort erlernte er die Schmiedekunst in der schon von seinem Großvater betriebenen Werkstatt. Nach dem Krieg verließ er die DDR und zog 1956 nach Trappenkamp bei Bad Segeberg. Zeit seines Lebens schuf er ca. 3.000 Entwürfe für Brunnen, Stelen, Tore, Geländer, Leuchten und Schriften. Darunter waren auch ca. 450 Arbeiten zu Kunst am Bau. Seine große Anzahl teils sehr filigranen Werke in Bad Segeberg, Bad Bramstedt und Norderstedt bis hin nach Schweden, Japan und die USA begründete seinen überregionalen Bekanntheitsgrad. Bis 2005 betrieb er seine Werkstatt in Trappenkamp und verstarb dort 2009.

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Galerie

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