Alwin Blaue: Schlangenbrunnen

Alwin Blaue: Schlangenbrunnen, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Alwin Blaue: Schlangenbrunnen (Bronze, 1956).
Gesundheitsamt, Fleethörn, 24103 Kiel.

Beschreibung

Zwei schöne, geschwungene Schlangen und eine runde Schale formen den Brunnen vor dem Gesundheitsamt. Hier wird das alte Symbol der Äskulapsnatter für die Heilkunde aufgegriffen. Nachdem das Becken oft mit Müll verdreckt wurde, wurde der Brunnen 1993 mit einem gewölbten Deckel versehen.

Künstler

Alwin Blaue wurde am 6. September 1896 in Hamburg geboren. Nach einer Holzbildhauerlehre studierte er 1918–1924 in Hamburg an der Kunstgewerbeschule. Anschließend war er zwei Jahre Meisterschüler bei dem Bildhauer Edwin Scharff in Berlin. 1926–1929 arbeitete Alwin Blaue für die Keramikwerkstätten von Villeroy & Boch in Dänischburg bei Lübeck. Seit 1930 war er als freier Bildhauer in Kiel tätig. 1940 erhielt er Berufsverbot durch die Nationalsozialisten und zog nach Lütjensee in Stormarn. 1949 lockte ihn der Architekt Rudolf Schröder wieder nach Kiel, wo Alwin Blaue zahlreiche Plastiken und Skulpturen als „Kunst am Bau“ schuf. Er starb am 28. November 1958 in Kiel.

Galerie

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