Hans-Heinrich Kempcke: Fischotter

Hans-Heinrich Kempcke: Fischotter, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2017)

Daten zum Werk

Hans-Heinrich Kempcke: Fischotter (Bronze, 1998).
Moorbekpark beim Amtsgericht, Rathausallee 80, 22846 Norderstedt.

Beschreibung

Ein wenig abseits vom Trubel der Stadt – aber doch mittendrin – hat es sich der kleine Fischotter mit seinem Fang gemütlich gemacht. Die Bronzeplastik des Bildhauers Hans-Heinrich Kempcke steht ganz unbekümmert von den Spaziergängern im Moorbekpark beim Norderstedter Amtsgericht, platziert in Sichthöhe auf einem großen Findling. Der Otter ist realistisch nachgebildet und schaut neugierig in die Gegend, den Fisch fest auf den Stein drückend.

Künstler

Hans-Heinrich Kempcke wurde am 16. August 1926 in Lübeck geboren. Er lernte bei einem Lübecker Steinbildhauer die Grundzüge der Bildhauer. 1954–1957 studierte er Architektur. Sein Lebenslauf verlief mit Flugzeugbauer, Dozent, Schriftsteller, Kriminalbeamter und Architektur sehr wechselhaft. Zusätzlich machte er eine Metalllehre zum Erwerb der als Bildhauer erforderlichen Techniken des Schmiedens, Metallgießens und Fräsens. Damit war er in der Lage, kleinformatige Werke im Wachsausschmelzverfahren selber zu erstellen. Kontakte zu Bildhauern wie Bildhauer Peter Luksch in Hamburg oder auch zu den dänischen Künstlern Christensen, Wild und Westergard inspirierten seine künstlerische Arbeit. Zu seinen bevorzugten Motiven gehörten Tiere und Menschengruppen, teilweise in einer geschlossenen Form, teilweise auch sehr dynamisch. 1998 erhielt er (als erster Preisträger überhaupt) den Kulturpreis der Gertraud und Heinz Manke Stiftung in Henstedt-Ulzburg. Am 18. April 2002 starb Hans-Heinrich Kempcke in Henstedt-Ulzburg.

Galerie

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