Hans Kock: Große Stehende

Hans Kock: Große Stehende, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Hans Kock: Große Stehende (Neusilber 1977 / Bronze 1992).
Skulpturenpark der Hans-Kock-Stiftung, Gut Seekamp, Seekamper Weg, 24159 Kiel.

Beschreibung

Im Skulpturenpark auf Gut Seekamp in Kiel-Schilksee trifft der Besucher auf gleich zwei fast identische Plastiken des Bildhauers Hans Kock. Es handelt sich um die Figur einer aufrecht stehenden, unbekleideten Frau, die bis auf die in beiden Versionen fehlenden Arme naturnah geformt ist. Beide Figuren stehen sich im Abstand von etwa 200 Metern gegenüber. Der Unterschied liegt im Material: die eine Plastik wurde 1977 in Neusilber erstellt, die zweite 1992 in Bronze. Und damit unterscheidet sich auch die Farbigkeit – leicht golden die eine, silbern die andere.

Auch wenn die Körper der Frauen realitätsnah gestaltet sind, handelt es sich nicht um erkennbare Porträts, sondern um verallgemeinerte Körperbilder. Die fehlenden Arme der Figuren unterstreichen diese Wirkung.

Künstler

Hans Kock wurde am 27. Dezember 1920 in Kiel geboren. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges studierte er in Braunschweig zunächst Architektur, wechselte dann zur Bildhauerei. An der Landeskunstschule in Hamburg wurde er Meisterschüler und später Mitarbeiter von Gerhard Marcks. Ab 1953 war Hans Kock als freischaffender Künstler in Hamburg und auf Gut Seekamp in Kiel tätig. Er erhielt 1962 den Villa-Romana-Preis und nahm unter anderem an der documenta III (1964) in Kassel und den Weltausstellungen in Montréal (1967) und Osaka (1970) teil. 1972 erhielt er den Kunstpreis des Landes Schleswig Holstein. Gemeinsam mit seiner Frau baute er ab 1990 Gut Seekamp zu einem Skulpturenpark und Kunstraum aus. 2004 war er Kulturpreisträger der Landeshauptstatdt Kiel. Am 10. Dezember 2007 starb Hans Kock in Kiel. Weitere Informationen (extern): Website der Hans-Kock-Stiftung

Galerie

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