Harald Thoms: Angesichts des Waldsterbens

Harald Thoms: Angesichts des Waldsterbens, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Harald Thoms: Angesichts des Waldsterbens (Gneis, 1991).
Düsternbrooker Gehölz, 24105 Kiel.

Beschreibung

Mitten im Düsternbrooker Gehölz trifft der Spaziergänger unvermittelt auf eine Skulptur des Bildhauers Harald Thoms. Der Künstler bearbeitete einen großen Findling aus Gneis und gab ihm ein friedliches und freundliches Gesicht. Der entstandene Kopf lagert nun auf zwei weiteren Findlingen, umgeben von Bäumen und Büschen.

Das Gesicht hat ein etwas knorriges Aussehen mit nur einem Auge, das ein wenig an ein Astloch erinnert. Die Ohren greifen die Formen von Pflanzen auf. Damit nimmt die ganze Skulptur Bezug auf den sie umgebenden Wald und wirkt wie ein Herrscher und Beschützer der Natur. Mit seinem Äußeren, das keine Spur der Bedrohung ausstrahlt, ermahnt er auf zurückhaltende Art, die Würde des Waldes zu achten und ihn nicht zu zerstören.

Künstler

Harald Thoms wurde 1941 in Rendsburg geboren. 1962–1967 studierte er Psychologie und arbeitet als Diplom-Psychologe in Kiel, sowie nebenher autodidaktisch als Künstler.

Galerie

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