Hein Sinken: Windobjekt

Hein Sinken: Windobjekt Schleswig, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Hein Sinken: Windobjekt (Edelstahl, 1977).
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Hesterberg, 24837 Schleswig.

Beschreibung

Aus einfachsten Elementen schuf der Künstler eine dynamische Arbeit: Zwei gewundene Edelstahl-Bänder drehen sich in unterschiedlicher Geschwindigkeit um eine Säule. So entsteht ein Spiel von Licht, Schatten und Linien, das in jedem Moment neue Überschneidungen ergibt.

Künstler

Hein Sinken wurde am 21. Oktober 1914 in Aachen geboren. Er begann als traditioneller Bildhauer, der etwa ab 1932 zunächst Reliefs, Büsten, figürliche Großplastiken und ein Denkmal im öffentlichen Auftrag schuf. Nach zunehmenden Repressionen in der DDR flüchtete die Familie 1959 in den Westen. In den 1960er Jahren ging er als Künstler neue Wege: Als Basis seiner Konzeptionen dienten ihm die Gesetze der Geometrie, deren Klarheit und Vielfältigkeit er schon immer geschätzt hatte. Mit Hilfe des Windes als natürliche Energiequelle werden Hein Sinkens Edelstahlobjekte in Bewegung gesetzt. Bereits geringste Impulse rufen auch bei massiv wirkenden Objekten spielerische und zufällig wirkende Bewegungen hervor. Allen Objekten gemeinsam ist die Nachvollziehbarkeit geometrischer Gesetzmaßigkeiten sowie die Ausgewogenheit zwischen kinetischer Aktion und plastischer Wirkung. Hein Sinken starb 1987 in Berlin. Infos: www.hein-sinken.de

Videoclip

Galerie

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