Heinrich Mißfeldt: Mahnmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs

Heinrich Mißfeldt: Mahnmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Heinrich Mißfeldt: Mahnmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs (Ziegel, Muschelkalk, 1923).
Schlosspark, 25813 Husum.

Beschreibung

Dienten in früheren Zeiten Kriegsdenkmäler eher zur Erinnerung an glorreiche Taten, so ging man nach Ende des Ersten Weltkriegs dazu über, der unzähligen Opfer zu gedenken und zu trauern. Das Mahnmal in Husum listet 406 Namen gefallener Soldaten auf. Mittelpunkt der Anlage ist eine trauernde Frau, die einen Stahlhelm in der Hand hält.

Künstler

Heinrich Mißfeldt wurde am 20. Dezember 1872 in Kiel geboren. Nach einer Lehre als Holzbildhauer in Kiel studierte in Berlin, zunächst 1891 an die Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums und anschließend an die Akademie für Bildende Künste. Der Klaus-Groth-Brunnen in Kiel von 1912 gilt als das Hauptwerk des Künstlers. Er war der Bruder des Malers Friedrich Mißfeldt. Heinrich Mißfeldt starb am 27. Oktober 1945 in Torgau.

Galerie

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