Karin Hertz: Hockender Knabe

Karin Hertz: Hockender Knabe, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Karin Hertz: Hockender Knabe, (Bronze, 1959).
Allgäuer Straße 30, 24146 Kiel.

Beschreibung

In den Grünanlagen der Theodor-Möller-Schule in Kiel-Elmschenhagen steht die Bronzeplastik eines hockenden Jungen, die von der Bildhauerin Karin Hertz gestaltet wurde. Der Körper des Jungen ist vereinfacht gestaltet und dennoch realitätsnah. Das entscheidende Merkmal der formalen Darstellung ist die Körperhaltung. Der Junge sitzt auf einem leicht schrägen Sockel und hält mit den Händen die Knie umfasst. Die Füße stehen eng nebeneinander und dicht am Körper. Die Plastik erhält durch die diagonalen Linien eine kraftvolle Spannung und strahlt doch große Ruhe aus.

Künstler

Karin Hertz wurde am 26. Juli 1921 in Hamburg geboren. Zusammen mit ihrer Mutter und der älteren Schwester zog sie 1929 zu Verwandten nach Kitzeberg an der Kieler Förde. In München begann sie zunächst eine Ausbildung bei der freischaffenden Künstlerin Maria Weber und besuchte dann 1940–1944 die Bildhauerklasse der Akademie der Bildenden Künste. Seit 1951 lebt und arbeitet sie in Hamburg. Viele Jahre lang hatte sie außerdem noch ein Atelier in Möltenort. Neben Bildnisbüsten und Kleinplastiken stehen viele ihrer Skulpturen im öffentlichen Raum vor allem in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen. Ihre Menschendarstellungen erscheinen stets realistisch, doch sind alle Körperhaltungen und Stellungen der Gliedmaßen stilisiert und genauestens komponiert. Harmonie und Spannung sollen eine Synthese ergeben.

Galerie

(Bilder anklicken für Großansicht)