Karl Hartung: Urgeäst

Karl Hartung: Urgeäst, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Karl Hartung: Urgeäst (Bronze, 1950).
Skulpturenpark Schloss Gottorf, Schlossinsel 1, 24837 Schleswig.

Beschreibung

Eine Welt im Wandel war nach Ende des Zweiten Weltkrieges allenorts sichtbar. Mit seinem „Urgeäst“ ging Karl Hartung damals der Frage nach, was in dieser Zeit Bestand haben könnte, nachdem die Menschen gerade über viele Jahre gezeigt hatten, zu welchen großen Zerstörungen sie fähig und bereit waren. Die organisch wirkende Form breitet sich kraftvoll in verschiedene Richtungen aus und erobert sich den Raum. Und dieses unbedingte Wachstum, das reine Leben, das sich trotz aller Widerstände ausbreitet, wird in der abstrakten Form greifbar.

Künstler

Karl Hartung wurde am 2. Mai 1908 in Hamburg geboren. Er studierte nach seiner Lehre zum Holzbildhauer an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und setzte das Studium 1929–1932 in Paris fort. Nach seiner Rückkehr nach Hamburg 1935 wurden seine bis dahin gegenständlichen Arbeiten zunehmend abstrakter. 1951 wurde Hartung als Professor für Bildhauerei an die Hochschule für bildende Künste in Berlin berufen. Er nahm an der documenta I (1955), II (1959) und III (1964) in Kassel teil. Karl Hartung starb am 19. Juli 1967 in Berlin. Weitere Informationen (extern): Karl Hartung bei „Welt der Form“

Galerie

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