K-L Schmaltz: Makrokern 375

Karl-Ludwig Schmaltz: Makrokern 375, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

K-L Schmaltz: Makrokern 375 (Edelstahl, 1975). 
RBZ Wirtschaft, Westring 430, 24118 Kiel. 

Beschreibung

Die große Edelstahlplastik ist regelmäßig aus Sechsecken und Dreiecken aufgebaut, wobei die Sechsecke geöffnet sind und damit Einblicke in das Innenleben erlauben. Auch im Inneren ist der konstruktive Charakter deutlich erkennbar. Der Aufbau des Körpers wird als stereometrisch bezeichnet, was bedeutet, dass aus regelmäßigen geometrischen Figuren ein neuer Körper entsteht. Der Bauplan erinnert an natürliche Wachstumsvorgänge wie zum Beispiel bei Mineralien. Bis 2015 stand die Großplastik am Uniklinikum in Kiel, wurde dann wegen der umfangreichen Bauarbeiten nach einer umfassenden Sanierung und Reinigung an einen neuen Standort versetzt, das neu erbaute Berufsschulzentrum am Westring.

Die Arbeit gewann Mitte der 1970er Jahre den 1. Preis im Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung der Hauptfußgängerzone des Universitätsklinikums und war Teil eines Konzeptes aus drei Elementen. Neben dem Makrokern 375 waren in ähnlicher Formensprache noch ein zwölfeckiger Brunnen aus quadratischen Elementen (nicht verwirklicht) und die sechsteilige Straßenboje geplant, die heute auf dem Campus der Fachhochschule aufgestellt ist.

Künstler

K-L Schmaltz (Karl-Ludwig Schmaltz) wurde 1932 in Vellahn/Mecklenburg geboren. Er studierte ab 1951 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, dann 1954–1955 an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und 1955–1962 Architektur an der Technischen Hochschule in Karlsruhe. Seit 1962 arbeitet er in seinem Atelier in Düsseldorf. Der konstruktiv-stereometrischen Kunst wandte er sich ab 1967 zu.

Galerie

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