Kurt Lehmann: Mädchen im Wind

Kurt Lehmann: Mädchen im Wind, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Kurt Lehmann: Mädchen im Wind, (Bronze, 1971).
Seestraße/Langenfelde, 24159 Kiel.

Beschreibung

Anlässlich der Olympischen Segelwettbewerbe 1972 in Kiel-Schilksee schuf Bildhauer Kurt Lehmann für einen Standort nahe des Olympiazentrums eine Frauenfigur aus Bronze. Es handelt sich um ein aufrecht stehendes Mädchen, das sich mit einer Hand ins Haar greift, während der andere Arm nach unten hängt.

Es ist allerdings kein liebliches Abbild entstanden, sondern eine kraftvolle, abstrahierte Figur in kantigen Formen mit rauher Oberfläche. Die Formen sind überzeichnet, vereinfacht und leicht stilisiert. Damit macht das Mädchen einen etwas herben und robusten Eindruck, ganz so wie sich Auswärtige einen Küstenbewohner im „echten Norden“ vorstellen.

Künstler

Kurt Lehmann wurde am 31. August 1905 in Koblenz geboren. Er studierte 1924–1929 an der Staatlichen Kunstakademie Kassel. Er unternahm Reisen nach Belgien, Frankreich und Italien und lebte ab 1931 in Berlin, dann ab 1934 wieder in Kassel. 1940–1945 war er Soldat, sein Atelier in Kassel wurde im Krieg zerstört. 1949–1969 hatte er eine Professur für Bildhauerei an der Technischen Hochschule in Hannover. 1955 war er auf der ersten documenta in Kassel vertreten. Viele seiner Arbeiten sind in Hannover zu finden. 1970-1998 lebte und arbeitete er in Staufen/Breisgau. Kurt Lehmann starb am 16. März 2000 in Hannover. Weitere Informationen (extern): Website der Stiftung Kurt Lehmann

Galerie

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