Rolf Goerler: Sonnentor

Rolf Goerler: Sonnentor, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Rolf Goerler: Sonnentor (Kali-Feldspat, Larvikit, 1974).
Uni Kiel, Ludewig-Meyn-Straße, 24118 Kiel.

Beschreibung

Die Liebe zum Material, schwarzblau schimmernder Larvikit aus einem Steinbruch im norwegischen Küstenort Larvik, inspirierte Rolf Goerler zu den beiden Stelen, die wie ein Tor rechts und links des Weges stehen. Die eine Stele ist schlank und rund drei Meter hoch, die andere etwas breiter und niedriger. Beide leben vom Spannungsverhältnis zwischen glatt polierten und rohen Flächen und den unterschiedlichen Proportionen. Die niedrige Stele ist stärker gegliedert mit Absätzen und Querrillen, während die höhere Stele eine sehr geschlossene, reduzierte Form hat, dafür aber ein Sprengloch im oberen Bereich, welches einen Durchblick gestattet und dabei den Blick auf die Umgebung stark reduziert.

Künstler

Rolf Goerler wurde 1927 in Hamburg geboren. 1947–1949 studierte er Bauplastik in Hamburg, anschließend an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und an der l’Academia di Brera in Mailand. Er starb 2006 in Lübeck.

Galerie

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