Ulrich Beier: Lichtbäume

Ulrich Beier: Lichtbäume, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Ulrich Beier: Lichtbäume (Aluminium, 1972).
Bundesagentur für Arbeit (ehem. Landesarbeitsamt Nord), Projensdorfer Straße 82, 24106 Kiel.

Beschreibung

Rund um den Eingangsbereich zum mehrstöckigen Gebäude der Agentur für Arbeit mit seiner klaren und sachlichen Architektur gruppieren sich locker verteilt sechzehn kugelförmige Objekte jeweils auf einer schlanken Säule etwa einen Meter über dem Boden. Die Oberflächen der Kugeln sind wiederum aus einer großen Zahl von unterschiedlich großen, rundum angeordneten Kugelsegmenten zusammengesetzt, die durch luftige Zwischenräume den Blick nach innen erlauben. Bei beginnender Dunkelheit werden sie von innen heraus beleuchtet und scheinen durch die offenen Zwischenräume nach außen. Die „Lichtbäume“, die Bildhauer Ulrich Beier als „Kunst am Bau“ fertigte, verbinden geometrische Elemente zu einer Form, die an Pflanzen erinnert, und verbinden damit natürliche und mathematisch-geistige Eindrücke.

Künstler

Ulrich Beier wurde am 17. August 1928 in Flensburg geboren. 1945–1948 machte er eine Holzbildhauerlehre in Flensburg und studierte anschließend 1948–1952 Bildhauerei in den Werkstätten des Hamburger Baukreises beim ehemaligen Maillol-Schüler Richard Steffen, dessen Meisterschüler er auch wurde. Ab 1952 war er freischaffender Bildhauer in Hamburg. Seit 1962 war er Mitglied der Gruppe 56 Schleswig-Holstein. Ulrich Beier war Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) und realisierte viele Skulpturen und Objekte im Rahmen von Kunst am Bau. Er starb am 7. Juni 1981 in Hamburg.

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Galerie

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