Ursula Hensel-Krüger: Spielende Kinder

Ursula Hensel-Krüger: Spielende Kinder, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Ursula Hensel-Krüger: Spielende Kinder (Bronze, 1963).
Schule Rotenhof, Ahlmannstraße, 24768 Rendsburg. 

Beschreibung

Als Denkmal für eine unbeschwerte Kindheit können die beiden fröhlich spielenden Kinder angesehen werden, die seit 1963 vor der Schule stehen. Fröhlich sehen beide aus, während der Junge dem Mädchen die Augen zuhält und sie sich mit ausgestreckten Armen vortastet.

Künstler

Ursula Hensel-Krüger wurde am 26. Juni 1925 in Hamburg geboren. Die ersten zehn Jahre ihrer Kindheit lebte sie in den Vereinigten Staaten. Den Zweiten Weltkrieg verbrachte sie in Kiel und arbeitete dort als Kindergärtnerin. Anschließend begann sie ihr Kunststudium, überwiegend autodidaktisch. 1950 besuchte sie als Gast die Stuttgarter Kunstakademie. 1951 studierte sie ein Jahr lang in Mailand, Florenz und an der Accademia in Rom. 1956 stellte sie ihre ersten Plastiken aus. Mit den Mitteln eines einjährigen Landesstipendiums studierte sie dann in Paris und Italien. Auch Reisen nach Mittel- und Südamerika und nach Russland folgten später. Seit 1963 lebte und arbeitete Ursula Hensel-Krüger in Westerland/Sylt und erhielt zahlreiche öffentliche Aufträge. Mit ihren Plastiken wollte sie Optimismus und Freude ausstrahlen und ein Gegengewicht zum harten Alltag aufzeigen. 1983 beendete sie ihre bildhauerische Tätigkeit. Sie nahm sich am 25. Februar 1992 in Westerland das Leben.

Galerie

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