Anatol Buchholtz:
Walfluke

Anatol Buchholtz: Walfluke (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Anatol Buchholtz: Walfluke (1970er, Beton)
Zementwerk Lägerdorf, Sandweg 10, 25566 Rethwisch

Beschreibung

Vor dem Zufahrtstor zum Zementwerk Lägersdorf steht eine Betonplastik von Anatol Buchholtz. Entstanden ist sie während eines Symposiums in den 1970er Jahren, welches das Zementwerk mit den drei Künstlern Walter Arno, Pierre Schumann und Anatol Buchholtz durchführte. Alle drei gestalteten mit dem Werkstoff Beton. Zwei Arbeiten sind von der Straße aus sichtbar, die dritte (ein Relief von Pierre Schumann) befindet sich auf dem Betriebsgelände. Anatol Buchholtz erstellte ein abstraktes Objekt, das Ähnlichkeit mit einer aus dem Wasser aufragenden Walfluke hat. Es weckt auch weitere Assoziationen wie etwa an einen Engel mit ausgebreiteten Flügeln.

Text: jp

Person

Anatol Buchholtz
Anatol Buchholtz wurde 1927 in Sensburg, Ostpreußen geboren. Nach dem Kriegsende studierte er Bildhauerei an der Werkkunstschule Braunschweig, 1946 bis 1951 an der Akademie der Bildenden Künste München und war anschließend Assistent von Kurt Edzard an der Technischen Hochschule in Braunschweig. Bis 1968 besuchte er immer wieder Sylt und siedelte dann ganz nach Kampen über, um als freier Bildhauer, Architekt sowie Natur-, Umwelt- und Tierschützer aktiv zu sein. Sein Atelier, dem sogenannten „Fuchsbau“, sowie seine kurz vor seinem Tod gegründete Stiftung, widmete er der Unterstützung sowie der Wohn- und Arbeitsunterkunft Bildender Künstler. Die von ihm geschaffenen Skulpturen findet man auch im öffentlichen Raum so u.a. in Bremen, Braunschweig und Kiel. Als engagiertes Mitglied des Bundesverbandes der Bildenden Künstler war er 1972–1983 deren Bundesvorsitzender. Anatol Buchholtz starb am 6. November 2011 in Kampen auf Sylt.

Weitere Informationen (extern):Website

Text: hws

Galerie

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