Anne Ochmann:
Turm-Haus

Anne Ochmann: Thron (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Anne Ochmann: Turm-Haus (2014, Beton mit Mosaik, 1,60 x 1,50 m, H bis 2,40 m)
Ludwig-Rosenberg-Ring, Billebogen, 21031 Hamburg (Lohbrügge)

Beschreibung

Das kunstvoll gestaltetesTurm-Haus von Anne Ochmann bildet den Mittelpunkt des Spielplatzes am Ludwig-Rosenberg-Ring. Das Bauwerk aus Beton ist farbenfroh und abwechslungsreich mit einem Mosaik von Keramikteilchen verziert. Die Gestaltung des Mosaiks erinnert an eine Landkarte, sodass mit ein wenig Fantasie die Umgebung des Billebogens zu erkennen ist. Damit bietet das Werk nicht nur den Kindern eine attraktive Spielmöglichkeit, sondern es stiftet zugleich auch Identität im Wohnquartier.

Text: jp

Person

Anne Ochmann
Anne Ochmann wurde 1962 in Bad Doberan (Mecklenburg) geboren. Nach einer beruflichen Ausbildung zum Baufacharbeiter absolvierte sie 1983–1986 ein Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seit 1993 stellte sie regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland aus und war seitdem Teilnehmer in vielen Künstlersymposien. Diverse Stipendien, wie das Förderstipendium Bildende Kunst des Magistrats der Stadt Berlin 1988–1991 sowie der Cranach-Stiftung Wittenberg begleiteten ihren künstlerischen Werdegang. Mit Materialien wie Terrakotta, Klinker und Bronze entstehen ihre Arbeiten zwischen gegenständlichen und abstrakten Darstellungen in dunklen und hellen Kontrasten. Typisierte Darstellungen von feingliedrigen langgestreckten menschlichen meist weiblichen Figuren bis hin zu unterschiedlichsten Varianten von spitz zulaufenden Booten gehören zu ihren bevorzugten Formen. Bereits seit 1994 nimmt sie jährlich an Projekten zu Skulpturen für den öffentlichen Raum teil und erstellt eine Vielzahl von Arbeiten mehrheitlich in Hamburg und Berlin, wo sie seit 1988 als freie Künstlerin lebt und arbeitet.

Weitere Informationen (extern):Website

Text: hws

Galerie

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