Bernhard Dexel:
Plexiobjekt

Bernhard Dexel: Plexiobjekt (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Bernhard Dexel: Plexiobjekt (1982, Kunststoff)
Farmsener Landstraße 95c, 22359 Hamburg (Volksdorf)

Beschreibung

Vor einem Wohnhaus in der Farmsener Landstraße steht eine Plastik, die aus einer Reihe von weißen Platten konstruiert ist. Die Platten sind so ineinander verschachtelt, dass die Skulptur wie ein Bauwerk nach oben ragt. Der Schöpfer des Werkes, Bernhard Dexel, war tatsächlich Architekt und damit mit Gestalten gebauter Räume bestens vertraut. Die einzelnen Teile sind klar und schlicht geformt, doch in der Kombination bilden sie ein reizvolles und spannungsreiches Objekt mit interessanten Licht- und Schattenspielen.

Text: jp

Künstler:in

Bernhard Dexel
Bernhard Dexel wurde am 18. April 1919 in Jena geboren. Der Sohn des Kunsthistorikers, Malers und Graphikers Walter Dexel (1890–1973), studierte 1945–1949 Architektur an der Technischen Hochschule Braunschweig bei Friedrich Wilhelm Kraemer. Nach Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros machte er sich ab 1956 mit einem eigenen Architekturbüro für Bauobjekte in Hamburg selbstständig. Ab den 1970er Jahren fand er mit Bildhauerarbeiten zur Bildenden Kunst. Utopische bis konstruktivistische Skulpturen mit weißen, glatten Kunststoffoberflächen gehören zu seinem künstlerischen Markenzeichen und stellen eine kreative Verbindung zu seinem Ausbildungsberuf dar. Bernhard Dexel starb 2000 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: hws

Galerie

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