Egon Lissow:
Bombenopfergräber mit Dornenkrone

Egon Lissow: Bombenopfergräber mit Dornenkrone (Foto: Jan Petersen, Kunst@SH, 2026)

Daten zum Werk

Egon Lissow: Bombenopfergräber mit Dornenkrone (1940/52, Eisen)
Friedhof Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg (Ohlsdorf)
Kat. 23

Routenplaner: 53.61962, 10.05249


Beschreibung

Bei Kapelle 10 auf dem Friedhof Ohlsdorf befinden sich die Gräber der Bombenoper mit einer eisernen Dornenkrone von Egon Lissow auf einer roten Sandsteinplatte. Die Anlage an der Cordesallee umfasst etwa 1000 Gräber. Diese Krone wurde 1952 installiert und erinnert an die Passion Christi.

Person

Egon Lissow
Egon Lissow wurde am 4. Juli 1926 in Nortorf geboren und wuchs in Wedel auf. 1941–1944 machte er eine Steinmetzausbildung in Hamburg. 1945–1948 folgte ein Studium an der Landeskunstschule Hamburg. 1949–1951 führte er in Wedel einen Steinmetzbetrieb. Ab 1954 war er Leiter des Friedhofskulturdienstes Hamburg. Er schuf verschiedene Skulpturen und Reliefs in Wedel und Hamburg. Egon Lissow starb am 2. Mai 1990 in Hamburg.

Werke in der Umgebung




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Galerie

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