Ekkehard Thieme:
Erdkugel

Ekkehard Thieme: Erdkugel (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2019)

Daten zum Werk

Ekkehard Thieme: Erdkugel (1976, Glasbild, 237 x 207 cm)
ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Düsternbrooker Weg 120, 24105 Kiel

Beschreibung

Im zweiten Obergeschoss des ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft findet sich vor der Fensterfront zum Düsternbrooker Gehölz das große Glasbild Erdkugel von Ekkehard Thieme. Das ursprünglich zur Wasserseite des benachbarten Instituts für Weltwirtschaft hin installierte Bild befindet sich seit 2001 am jetzigen Standort der seit 2007 selbständigen Einrichtung. Die Kreisform erinnert an einen Globus und ist damit ein Verweis auf das weltweite Wirken des Forschungsinstituts. Das grafische Netz, welches den hellen Kreis überzieht, spielt auf Wirtschaftsgebiete und Verkehrswege an.

Der helle Kreis ist asymmetrisch in einer metallenen rechteckigen Fläche angeordnet. Aus der Entfernung wirkt das poetische Linienmuster wie gemalt, doch beim Näherkommen offenbart das Werk seinen plastischen Aufbau, denn feine Drähte, kräftige Bleiruten und eingefasste, dezent farbige Glasteile sind dort miteinander verwoben.

Künstler/in

Ekkehard Thieme wurde 1936 in Berlin-Karlshorst geboren. Er studierte von 1956 bis 1962 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. 1963 bekam er den Rom-Preis Villa Massimo und 1964 den Kunstpreis der Böttcherstraße Bremen. Ein Jahr später bekam er dann den Förderpreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie. 1974 hatte er einen Gastaufenthalt in der Villa Massimo in Rom. Darauf folgte eine Professur an der Muthesius-Hochschule Kiel. Er lebte und arbeitete in Flensburg. Er starb 1999.

Galerie

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