Georg Weiland:
Variable Elemente

Georg Weiland: Variable Elemente (Foto: Kunst@SH/Jan Petersen, 2022)

Daten zum Werk

Georg Weiland: Variable Elemente (1974/75, Beton)
Matthias-Claudius-Schule, Ahrensböker Straße, 23858 Reinfeld

Beschreibung

Vor der Matthias-Claudius-Schule in Reinfeld steht eine dreiteilige Skulpturengruppe von Georg Weiland. Der Künstler stapelte drei, vier bzw. fünf Elemente zu Stelen unterschiedlicher Höhe aufeinander. Die einzelnen Blöcke sind jeweils quaderförmig mit stark abgerundeten Kanten und variabler Gestaltung und zeigen eine klare und reduzierte Formensprache. Durch die Symmetrie und die runden Formen wirkt das Ensemble sehr harmonisch. Es entsteht der Eindruck einer stark abstrahierten Familie mit Vater, Mutter und Kind, die dort gruppiert auf der Grünfläche stehen. Doch auch ohne eine figürliche Assoziationen weckt die Gruppe der variablen Elemente die Neugier der Betrachter.

Person

Georg Weiland
Georg Weiland wurde 1928 in Blowatz bei Wismar geboren. Er war Schüler des Lübecker Grafikers und Bildhauers Walther Jahn. 1953 begann er ein Studium der Freien Grafik und Keramik (Plastik, Malerei und Grafik) an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg in der Klasse für Freie Grafik, Illustration und Entwurf von Alfred Mahlau und der Keramikklasse von Otto Lindig. Bekannt wurde er für seine Beton- und Bronzereliefs u. a. auch im öffentlichen Raum in Bad Bramstedt und Lübeck. Als Maler und Bildhauer arbeitete er ab 1958 in Lübeck, ab 1967 in Reinfeld. 1977–79 lehrte er plastisches und bildhauerisches Gestalten an der Muthesiusschule in Kiel. Aus gesundheitlichen Gründen gab er Anfang der 1980er Jahre seine künstlerische Tätigkeit auf. Georg Weiland starb 1999 in Reinfeld.

Galerie

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