Daten zum Werk
Georg Weiland: Wandmosaik Stormarn (1962/63, Keramik-Fliesen, 500 x 250 cm)
Stormarnhaus, Haus B, Mommsenstraße 13, 23843 Bad Oldesloe
Routenplaner: 53.80613, 10.38032
Beschreibung
In der Eingangshalle des Stormarnhauses befindet sich ein rund fünf Meter breites Keramikmosaik von Georg Weiland, das eine stilisierte Darstellung von typischen Motiven des Kreises zeigt. Der Kreis verbindet die beiden Hansestädte Hamburg und Lübeck, die sich zu beiden Seiten des Bildes befinden und v.a. durch ihre markanten Kirchtürme und weitere Gebäude repräsentiert werden. Der dem Kreis selbst gewidmete Mittelteil zeigt u.a. die Peter-Paul-Kirche in Bad Oldesloe, die Friedenskirche in Siek sowie die Herrenhäuser in Ahrensburg und Nütschau. Umgeben sind sie von traditionell landwirtschaftlichen und modernen industriellen Elementen.
Person
Georg Weiland
Georg Bernhard Kurt Heinz Weiland wurde am 22. Mai 1928 in Blowatz bei Wismar geboren. Er war Schüler des Lübecker Grafikers und Bildhauers Walther Jahn. 1953 begann er ein Studium der Freien Grafik und Keramik (Plastik, Malerei und Grafik) an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg in der Klasse für Freie Grafik, Illustration und Entwurf von Alfred Mahlau und der Keramikklasse von Otto Lindig. Bekannt wurde er für seine Beton- und Bronzereliefs u. a. auch im öffentlichen Raum in Bad Bramstedt und Lübeck. Als Maler und Bildhauer arbeitete er ab 1958 in Lübeck, ab 1967 in Reinfeld. 1977–79 lehrte er plastisches und bildhauerisches Gestalten an der Muthesiusschule in Kiel. Aus gesundheitlichen Gründen gab er Anfang der 1980er Jahre seine künstlerische Tätigkeit auf. Georg Weiland starb am 17. Dezember 1999 in Reinfeld.
Weitere Informationen (extern):Website
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Der Eintrag wurde erstellt von Jan Petersen. Über das Kontaktformular können Sie mir bequem eine Nachricht senden, wenn Sie weitere Informationen zu diesem Kunstwerk oder zum Künstler haben.
Galerie
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