Gerhard Hausmann:
Vier Jahreszeiten

Gerhard Hausmann: Vier Jahreszeiten (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Gerhard Hausmann: Vier Jahreszeiten (1963, Keramikmosaik)
Tangstedter Landstraße 143, 22415 Hamburg (Langenhorn)

Beschreibung

Über dem Eingang des ehemaligen Fernmeldegebäudes in der Tangstedter Landstraße hängt ein farbkräftiges Mosaik von Gerhard Hausmann. In grafisch stilisierter Form stellt es den Wechsel der Jahreszeiten dar. Zu erkennen ist ein Baum im Frühjahr, im Sommer und im Herbst in jeweils typischer Laubfärbung. Die Farben wechseln zwischen kühlen und warmen Tönen. Der Verlauf des Jahres ist auf diese Weise von links nach rechts wie auf einem Zeitstrahl ablesbar.

Text: jp

Person

Gerhard Hausmann
Gerhard Hausmann wurde am 15. September 1922 in Chemnitz geboren. Er begann 1940–41 ein Maschinenbaustudium an der Akademie für Technik in Chemnitz und wurde dann bis 1945 zur Marine eingezogen. Nach dem Krieg kam er nach Hamburg, wo er 1947–52 an der Landeskunstschule bei Ivo Hauptmann und Theo Ortner studierte. An der Universität Hamburg hörte er Kunstgeschichte. Ab 1952 arbeitete er als freischaffender Maler, Grafiker und Bildhauer. Wiederholte Reisen führten ihn in die Schweiz, nach Skandinavien, Italien, Südfrankreich, Griechenland und an die dalmatinische Küste. 1955–65 entstanden Beton-Dallglasfenster und weitere Arbeiten für verschiedene Kirchen im norddeutschen Raum sowie als Kunst am Bau für öffentliche Gebäude. Schwerpunkte seiner Arbeiten waren neben der Malerei und Grafik auch Gobelins und Glasfenster. Seit 1947 lebte er in Hamburg. Gerhard Hausmann starb am 23. Juni 2015.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

(Bilder anklicken für Großansicht)