Gertrud Wiebke Schröder:
Grabmal Minna Schröder

Gertrud Wiebke Schröder: Grabmal Minna Schröder (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Gertrud Wiebke Schröder: Grabmal Minna Schröder (1932, Roter Sandstein)
Parkfriedhof Eichhof, Feld 44 / 619, 24116 Kiel

Beschreibung

Für ihre Mutter Minna Schröder gestaltete die Keramikerin und Bildhauerin Gertrud Wiebke Schröder ein Grabmal aus rotem Sandstein. Die rechteckige Steinplatte steht aufrecht und hat eine Höhe von rund zwei Metern. Sie trägt ein zart ausgeführtes, figürliches Relief. Am linken Bildrand sind zwei trauernde Frauen zu sehen, oben rechts daneben ein Engel, der in den Händen ein Spruchband hält. Sic his qui diligunt ist dort zu lesen, auf deutsch etwa „von denen, die sie lieben“. Ein zweiter Engel ist weiter unten am rechten Bildrand zu sehen. Dieser hält in den Händen ein Tuch mit einem Pelikan, welcher seine drei Jungen mit dem eigenen Herzblut tränkt – ein in der Grabmalgestaltung oft verwendetes Symbol für die aufopfernde Mutterliebe.

Text: jp

Person

Gertrud Wiebke Schröder
Gertrud Wiebke Schröder wurde am 16. Oktober 1897 in Kiel geboren. Bis 1922 besuchte sie die Kunstgewerbeschule in Kiel, studierte danach in München und Wien. 1926 begann sie ihre Arbeit für die Kieler Kunst Keramik. Daneben war sie auch als Kunsterzieherin sowie für den Modellierunterricht der Muthesius-Werkkunstschule tätig. 1973 wurde sie mit dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichnet. Gertrud Wiebke Schröder starb am 27. August 1977 in Kiel.

Text: jp

Galerie

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