Gisela Engelin-Hommes:
Reiterin

Gisela Engelin-Hommes: Reiterin (Foto: Jan Petersen, Kunst@SH, 2025)

Daten zum Werk

Gisela Engelin-Hommes: Reiterin (1968, Bronze)
Eitnerweg 35, 22339 Hamburg (Hummelsbüttel)

Routenplaner: 53.64002, 10.04597


Beschreibung

Im Eitnerweg steht auf einem Sockel die Skulptur einer Reiterin mit Pferd von Gisela Engelin-Hommes. Das Pferd hält in tänzelnder Bewegung inne, während die Frau locker auf dessen Rücken sitzt. Die Darstellung löst sich deutlich vom naturnahen Bild und schafft eine eigenständige, kraftvolle Figur, in der Mensch und Tier einen gemeinsamen Körper zu bilden scheinen. Das Zusammenspiel von Reiterin und Pferd finden sich in mehreren Werken der Künstlerin.

Person

Gisela Engelin-Hommes
Gisela Engelin-Hommes wurde am 8. Oktober 1931 in Trier geboren. Nach ihrem Studium an der Werkkunstschule in Trier 1948–49 studierte sie Bildhauerei an der Staatlichen Akademie in Freiburg im Breisgau. Seit 1953 hatte sie ihr eigenes Atelier in Breisach und wurde Mitglied des Berufsverbandes der Bildenden Künstler. 1954 heiratete sie den Künstler Karl Heinz Engelin, einen Studienkollegen aus der Freiburger Zeit. Ab 1959 hatten beide ein gemeinsames Atelier in der Alstertwiete in Hamburg, später in Hamburg-Hummelsbüttel. Gleichzeitig hatten sie ein Atelierhaus auf der dänischen Ostseeinsel Mön, wo viele Entwürfe und Kleinplastiken entstanden. Seit 1965 wurde sie mit Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland bekannt. Überlebensgroße figürliche Plastiken, mehrheitlich weibliche Torsi in Bronze bestimmten ihr Sujet. Bis zu ihrem Tod hatte sie ihr Atelier in Hamburg. Gisela Engelin-Hommes starb am 3. Juli 2017.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

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Galerie

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