Gisela Engelin-Hommes:
Tänzerinnen

Gisela Engelin-Hommes: Tänzerinnen (Foto: Jan Petersen, Kunst@SH, 2026)

Daten zum Werk

Gisela Engelin-Hommes: Tänzerinnen (1974, Bronze)
Benatzkyweg 14, 22145 Hamburg (Rahlstedt)

Routenplaner: 53.63161, 10.15348


Beschreibung

Vor einem Wohnblock im Benatzkyweg steht die Plastik zweier Tänzerinnen von Gisela Engelin-Hommes. Die Darstellung ist stark abstrahiert, sodass die Körper eher zu erahnen als zu erkennen sind. Im Mittelpunkt steht der flirrende Eindruck der beiden bewegten Körper und der geblähten Röcke, weniger der naturnahe Blick auf die Figuren. Beim Umschreiten der Plastik verstärkt sich der Eindruck der Bewegung.

Person

Gisela Engelin-Hommes
Gisela Engelin-Hommes wurde am 8. Oktober 1931 in Trier geboren. Nach ihrem Studium an der Werkkunstschule in Trier 1948–49 studierte sie Bildhauerei an der Staatlichen Akademie in Freiburg im Breisgau. Seit 1953 hatte sie ihr eigenes Atelier in Breisach und wurde Mitglied des Berufsverbandes der Bildenden Künstler. 1954 heiratete sie den Künstler Karl Heinz Engelin, einen Studienkollegen aus der Freiburger Zeit. Ab 1959 hatten beide ein gemeinsames Atelier in der Alstertwiete in Hamburg, später in Hamburg-Hummelsbüttel. Gleichzeitig hatten sie ein Atelierhaus auf der dänischen Ostseeinsel Mön, wo viele Entwürfe und Kleinplastiken entstanden. Seit 1965 wurde sie mit Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland bekannt. Überlebensgroße figürliche Plastiken, mehrheitlich weibliche Torsi in Bronze bestimmten ihr Sujet. Bis zu ihrem Tod hatte sie ihr Atelier in Hamburg. Gisela Engelin-Hommes starb am 3. Juli 2017.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

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Galerie

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