Grabmäler Doering, Russig und Oelschläger

Grabmäler Doering, Russig, Oelschläger (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Unbekannte Künstler: Grabmäler Doering, Russig und Oelschläger
(Marmor, 1920er bis 1940er Jahre)
Friedhof Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg (Ohlsdorf)

Beschreibung

Die drei Grabmäler Doering, Russig und Oelschläger auf dem Friedhof Ohlsdorf sind museal beim Anonymen Urnenhain aufgestellt. Die einstigen Grabstellen wurden nach einigen Jahrzehnten aufgelöst. Auch wenn die Steine unabhängig voneinander entstanden sind, harmonieren sie gut in Größe und reliefartiger Gestaltung.

Ganz links steht der Stein für Arthur Doering (1893–1937), der in seitlicher Ansicht eine kniende, trauernde Frau vor einem großen Kreuz zeigt, welches mit einem Tuch behängt ist. Darunter steht die Inschrift „Der Glaube tröstet dort / wo die Liebe weint / denn Du warst mein Alles“.

In der Mitte steht der Stein für Clara Russig geb. Huch (1884–1926) und Emil Russig. Er trägt ebenfalls in seitlicher Ansicht das Relief einer knienden Frau. Die beiden Arme sind angewinkelt und zu den Seiten ausgebreitet. Anders als beim Stein links, ist hier der Blick nicht gesenkt, sodass der Eindruck weniger von Trauer als von Zuversicht geprägt ist.

Ganz rechts schließlich steht der Stein für Horst Oelschläger, die 1942 mit gerade mal 12 Jahren verstarb. So zeigt das Relief dann auch einen Knaben, der von einem Engel begleitet wird.

Künstler:in

Informationen über die Urheberschaft konnten wir bisher nicht ermitteln. Wir freuen uns über jeden Hinweis.

Galerie

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