Günter Wiese:
2 – 3 – 5 – 8 – 13

Günter Wiese: 2 – 3 – 5 – 8 – 13, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Günter Wiese: 2 – 3 – 5 – 8 – 13 (Bronze, 1983).
Statistisches Landesamt, Fröbelstraße 15, 24113 Kiel.

Beschreibung

Mathematische Formeln können mit ihrer klaren Sprache wundervolle Skulpturen ergeben, das haben schon viele Künstler gezeigt. Auch die Plastik von Günter ist nach mathematischen Prinzipien konstruiert: Die Wellenlinien bilden die Zahlenfolge 2 – 3 – 5 – 8 – 13 ab und zeigen damit den Beginn der unendlichen ”Fibonacci-Folge“, bei der je zwei Zahlen in der Addition die nächstfolgende ergeben. Die zweiteilige Stele enthält die entstehende Wellenlinie einmal in Positivform und einmal in Negativform, wobei die beiden Elemente sich leicht versetzt gegenüberstehen. Passenderweise steht die Arbeit vor dem Statistischen Landesamt.

Künstler/in

Günter Wiese wurde am 5. Mai 1942 in Hamburg geboren. Er arbeitete als Werbegestalter in Flensburg. 1964–1970 studierte er Freie Kunst (Werbegrafik bei Anton Bentele, Malerei/Grafik bei Gottfried Brockmann, Offset-Druck bei Fritz Bauer und angewandte Kunst bei Winfried Zimmermann) an der Muthesius-Fachhochschule in Kiel und anschließend Bildhauerei als Gasthörer in Hamburg und München. Seit 1967 war er Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler, nahm an deren Ausstellungen teil und präsentierte seine Arbeiten darüber hinaus in Kopenhagen und Paris. 1979 war er Gast des Cité Internationale des Arts Paris (CIA) im Rahmen eines Studienaufenthalts. Seit 1982 ist er Lehrbeauftragter für plastisches Gestalten in Architektur und Industriedesign, seit 2007 für Interieurdesign an der Kieler Muthesius-Kunsthochschule. Seine geometrischen, mathematisch basierten und konstruktiven Objekte aus Edelstahl, Bronze, Aluminium oder Stein sind an verschiedenen Orten im Öffentlichen Raum zu finden. Er lebt und arbeitet in Strande bei Kiel.

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Galerie

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