Daten zum Werk
Hans Dammann: Trauerndes Mädchen / Mausoleum Carstens (ca. 1910, Marmor)
Friedhof Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg, (Ohlsdorf)
Kat. 584
Routenplaner: 53.62888, 10.04644
Beschreibung
Im Mausoleum Carstens, ehemals Hoefele, auf dem Friedhof Ohlsdorf befindet sich die Figur eines trauernden Mädchens von Hans Dammann. Die junge Frau im langen Gewand sitzt an der Rückseite des Innenraums auf einem hohen Postament, die Füße übereinandergeschlagen und die Hände vors Gesicht gehalten. Neben sich hat sie einen Strauß Rosen gelegt.
Person
Hans Dammann
Hans Dammann wurde am 16. Juni 1867 in Proskau, Schlesien geboren. Nachdem er mit der Familie 1877 nach Hannover umgezogen war, besuchte er 1885–88 die Technische Hochschule in Hannover, um anschließend bis 1895 sein Studium an der Akademie der Künste Berlin bei den Medailleuren und Bildhauern Albert Wolff, Ernst Herter, Peter Breuer und Gerhard Janensch fortzusetzen. Grab- und Kriegerdenkmäler in ganz Deutschland gehörten zu seinem bevorzugten Œuvre der mehr als 130 Arbeiten im öffentlichen Raum. Ab dieser Zeit nahm er mit seinen Werken alljährlich bis 1913 an der Großen Berliner Kunstausstellung teil. In seinen letzten Schaffensjahren wandte er sich dann wieder zivilen Werken und Themen für seine Bronzeskulpturen zu. Hans Dammann starb am 15. Juni 1942 in Berlin.
Weitere Informationen (extern):Wikipedia
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Galerie
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