Hans Kock:
Reliefwand

Hans Kock: Reliefwand (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Hans Kock: Reliefwand (1962, Granit)
Restaurant Henriks, Tesdorpfstraße 8, 20148 Hamburg (Rotherbaum)

Beschreibung

Für das damalige Gesundheitsamt an der Moorweide gestaltete Hans Kock 1962 eine Reliefwand aus mehreren Granitblöcken. Die Mischung aus geometrisch und organisch wirkenden Formen ähnelt seiner weithin bekannten Granitmauer am Jungfernstieg. Die einzelnen Formen fügen sich harmonisch zu größeren Gebilden und gliedern lebhaft die Fläche. Sie wecken vielfältige Assoziationen und bleiben dabei eigenständig, ohne die Natur nachzuahmen. Das ursprüngliche Gebäude wurde abgerissen und 2011-13 durch den Neubau eines Bürogebäudes ersetzt. Die Reliefwand konnte gesichert werden und ist nun im Außenbereich des Restaurants sichtbar.

Text: jp

Person

Hans Kock
Hans Kock wurde am 27. Dezember 1920 in Kiel geboren. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges studierte er in Braunschweig zunächst Architektur, wechselte dann zur Bildhauerei. An der Landeskunstschule in Hamburg wurde er Meisterschüler und später Mitarbeiter von Gerhard Marcks. Ab 1953 war Hans Kock als freischaffender Künstler in Hamburg und auf Gut Seekamp in Kiel tätig. Er erhielt 1962 den Villa-Romana-Preis und nahm unter anderem an der documenta III (1964) in Kassel und den Weltausstellungen in Montréal (1967) und Osaka (1970) teil. 1955 erhielt er den Förderpreis der Lichtwark-Gesellschaft, 1969 den Edwin-Scharff Preis, beide verliehen durch den Hamburger Senat und 1972 den Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein. Gemeinsam mit seiner Frau baute er ab 1990 Gut Seekamp zu einem Skulpturenpark und Kunstraum aus. 2004 war er Kulturpreisträger der Landeshauptstadt Kiel. Am 10. September 2007 starb Hans Kock in Kiel.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Text: hws

Galerie

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