Hans-Werner Könecke:
Hans im Glück

Hans-Werner Könecke: Hans im Glück (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Hans-Werner Könecke: Hans im Glück (2011, Bronze)
Bramfelder Drift 11, 22175 Hamburg (Bramfeld)

Beschreibung

Im Wohngebiet an der Bramfelder Drift steht Hans Werner Köneckes bronzene Figur des Hans im Glück, der von einer Gans begleitet wird. Die Figur aus dem Märchen der Brüder Grimm gehört zu den bekanntesten Märchenfiguren in Deutschland. Hans erhält von seinem Meister nach sieben Jahren treuem Dienst als Lohn einen Klumpen Gold. Doch weiß er den Wert nicht zu schätzen und tauscht ihn gegen ein Pferd ein. Es folgen weitere naive Tauschgeschäfte, wodurch sich der tatsächliche Wert jedes Mal verringert, denn als Gegenwerte erhält er der Reihe nach eine Kuh, ein Schwein, eine Gans und schließlich einen einfachen Feldstein. Auch wenn er von seinen Tauschpartnern jedes Mal übers Ohr gehauen wurde, ist Hans mit jedem Tausch sehr zufrieden. Als er am Ende sogar noch den Stein verliert und er mit leeren Händen da steht, fühlt er sich vollkommen frei und glücklich. Die Plastik zeigt den Moment, als Hans im Tausch für die Gans den Stein erhält. Die Gans scheint ihn beinahe zu verspotten, doch er selbst blickt selig und ein wenig dümmlich drein. Die Darstellung der beiden Figuren ist naturnah, doch sind die Oberflächen stark geglättet und vereinfacht.

Text: jp

Person

Hans Werner Könecke
Hans-Werner Könecke wurde 1940 in Frankfurt/Oder geboren und kam in seiner Jugend in Mölln zur Bildhauerei. Er machte eine Lehre zum Modelltischler und erhielt Malunterricht im Atelier von Max Ahrens. Er arbeitet in Ateliers in Mölln und Reinbek. Zu seinen Werken zählen überwiegend Darstellungen von Menschen und Tieren in Holz und Bronze. Sein Werk umfasst über 200 Arbeiten, von denen viele im öffentlichen Raum zu finden sind, etwa in Hamburg, Norderstedt, Eckernförde oder Ratzeburg. 2002 erhielt er den Kulturpreis der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Text: hws

Galerie

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