Daten zum Werk
Heinrich Eder: Hommage an den Jockey von Artemision (2007, Stahl)
Elbschlossresidenz, Elbchaussee 374, 22609 Hamburg (Nienstedten)
Routenplaner: 53.54924, 9.8525
Beschreibung
Vor der Elbschlossresidenz in Nienstedten ist die Stahlskulptur Hommage an den Jockey von Artemision von Heinrich Eder aufgestellt. Sie erinnert an Skulpturen, die 1926 von zwei Fischern in einem Schiffswrack am Kap vor Artemision fanden. Dort befanden sich in einem schlechten Zustand die Skulpturen des Poseidon, eines Pferdes und eines Jockeys, die aus dem hellenistischen Zeitalter des antiken Griechenlands stammen. Man nimmt an, dass das Reiterstandbild als Trophäe für ein gewonnenes Rennen geschaffen wurde. Das Pferd und der kleine Reiter sind heute im Archäologischen Nationalmuseum in Athen ausgestellt. Heinrich Eder fühlte sich durch den Ausdruck in den Augen des Jockeys an den Ikarus aus der griechischen Mythologie erinnert, sodass er seine eigene Version schuf, in der der Reiter die geflügelten Arme ausbreitet, um Grenzen zu überschreiten.
Person
Heinrich Eder
Heinrich Eder wurde 1967 in Salzburg geboren. Nach dem Besuch der Höheren Technischen Bundeslehranstalt Hallein, Salzburg in der Klasse für Holz- und Steinbildhauerei bei Bernhard Prähauser studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München bei Hans Landner. Ab 1992 ist er als freischaffender Künstler mit eigenem Atelier in Hamburg tätig und stellt seine figürliche Kunst hauptsächlich in Hamburg, verschiedenen deutschen Städten und in Österreich aus. Zusätzlich ist er neben Malerei, Zeichnung, Fotografie/Film und sakraler Kunst mit seinen Skulpturen und Objekten bei Symposien sowie auch mit Kunst im öffentlichen Raum vertreten. Heinrich Eder lebt und arbeitet in Hamburg.
Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia
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Galerie
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