Heinrich Mißfeldt:
Grabmal Neuber

Heinrich Mißfeldt: Grabmal Neuber (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Heinrich Mißfeldt: Grabmal Neuber (ca. 1910, Galvanoplastit, Granitfindling)
Südfriedhof, Saarbrückenstraße 1, 24114 Kiel

Beschreibung

Das Grabmal Neuber auf dem Kieler Südfriedhof zeigt vor einem großen Grabstein auf der linken Seite eine sitzende junge Frau in seitlicher Ansicht. Sie trägt ein langes Gewand, das die Arme frei lässt. Auch der Kopf bleibt unbedeckt, sodass ihr langes und offenes Haar frei in den Rücken fällt. Auf dem Schoß hält sie einen Trauerkranz mit Schleife, auf den auch ihr Blick fällt. Gustav Adolf Neuber (* 1850, † 1932) war ein prominenter Mediziner in Kiel, der als eigene Klinik das heutige Sankt Elisabeth Krankenhaus gründete.

Text: jp

Künstler:in

Heinrich Mißfeldt
Heinrich Mißfeldt wurde am 20. Dezember 1872 in Kiel geboren. Nach einer Lehre als Holzbildhauer bei Peter Schnorr in Kiel studierte er in Berlin, zunächst 1891 an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums und anschließend an der Akademie für Bildende Künste bei Gerhard Janensch, Ernst Herter und Peter Breuer. Ab 1906 konnte man seine Arbeiten auch in Ausstellungen in Düsseldorf und Berlin sehen. Darüber hinaus gehörten figürliche Büsten, Krieger- und Grabdenkmäler in ganz Deutschland zu seinem Hauptrepertoire, wie u.a. das 1924 auf dem Friedhof in Bad Bramstedt aufgestellte Kriegerdenkmal zum 1. Weltkrieg. Der Klaus-Groth-Brunnen in Kiel von 1912 gilt als das Hauptwerk des Künstlers. Heinrich Mißfeldt starb am 27. Oktober 1945 in Torgau.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: hws

Galerie

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