Heinrich Mißfeldt:
Grabmal Weinlig

Heinrich Mißfeldt: Grabmal Weinlig (Foto: Jan Petersen, Kunst@SH, 2025)

Daten zum Werk

Heinrich Mißfeldt: Grabmal Weinlig (1920er, Stein)
Alter Friedhof Harburg, Bremer Straße 24, 21073 Hamburg (Harburg)

Routenplaner: 53.45583, 9.98073


Beschreibung

Auf dem alten Friedhof Harburg befindet sich das Grabmal Weinlig mit der Figur einer trauernden Frau von Heinrich Mißfeldt. Auf einem gestuften Postament kniet in seitlicher Ansicht eine junge Frau im langen Gewand mit bedecktem Haupt. Sie lehnt sich an eine große Urne und hat dort den Kopf und die gefalteten Hände abgelegt.

Person

Heinrich Mißfeldt
Heinrich Mißfeldt wurde am 20. Dezember 1872 in Kiel geboren. Nach einer Lehre als Holzbildhauer bei Peter Schnorr in Kiel studierte er in Berlin, zunächst 1891 an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums und anschließend an der Akademie für Bildende Künste bei Gerhard Janensch, Ernst Herter und Peter Breuer. Ab 1906 konnte man seine Arbeiten auch in Ausstellungen in Düsseldorf und Berlin sehen. Darüber hinaus gehörten figürliche Büsten, Krieger- und Grabdenkmäler in ganz Deutschland zu seinem Hauptrepertoire, wie u.a. das 1924 auf dem Friedhof in Bad Bramstedt aufgestellte Kriegerdenkmal zum 1. Weltkrieg. Der Klaus-Groth-Brunnen in Kiel von 1912 gilt als das Hauptwerk des Künstlers. Heinrich Mißfeldt starb am 27. Oktober 1945 in Torgau.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

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Galerie

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