Helmuth Heinsohn:
Fenster der Kreuzkirche

Helmuth Heinsohn: Fenster der Kreuzkirche (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Helmuth Heinsohn: Fenster der Kreuzkirche (1965, Bleiverglasung)
Kreuzkirche Stellingen, Wördemanns Weg 41, 22527 Hamburg (Stellingen)

Beschreibung

Zwei bleiverglaste Fenster von Helmuth Heinsohn in der Kreuzkirche Stellingen zeigen die Kreuzigung und Auferstehung Christi. Die Fenster an beiden Seitenwänden im Altarraum reichen jeweils vom Boden bis zur Decke. Auf der linken Seite ist Jesus am Kreuz mit den beiden Mitgekreuzigten Dysmas und Gestas zu sehen, auf der rechten Seite der Auferstandene, zu dessen Füßen zwei trauernde Frauen mit dem Rücken zu ihm sitzen, vermutlich „Maria von Magdala und die andere Maria“. Die Gestaltung beider Fenster ähnelt sich sowohl farblich wie auch in der Körperhaltung und räumlichen Ordnung.

Weitere Fenster im Kirchenraum sind ein grafisches Fensterband unter der Decke, in das vier Darstellungen der Evangelisten eingefügt sind, sowie ein großes Fenster mit Kreuz auf der Orgelempore.

Text: jp

Person

Helmuth Heinsohn
Helmuth Heinsohn wurde am 21. Mai 1907 in Lübeck geboren. Nach einer Lehre zum Anstreicher besuchte er ab 1924 die Kunstschule in Lübeck bei Hans Peters. 1926–30 studierte er an der Fachhochschule München bei Franz Wilhelm Jaeger und Georg Schrimpf. Ab 1930 unterrichtete er an der Kunstgewerbeschule Kiel. Von 1932–37 war er Leiter der Fachklasse für Raum- und Wandmalerei an der Folkwang-Schule in Essen. Ab 1937 war er freischaffend in Berlin tätig. Ab 1945 lebte und arbeitete er in Hamburg, wo er Gründungsmitglied der Freien Akademie der Künste war. Seine erste Ausstellung hatte er 1926. Zwischen 1957 und 1961 schuf er als Auftragsarbeiten in Hamburg verschiedene Keramikbilder, Wandmalereien und Glasfenster. Helmuth Heinsohn starb am 22. März 1985 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: jp

Galerie

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