Hermann Hosaeus:
Kriegerdenkmal Buxtehude

Hermann Hosaeus: Kriegerdenkmal Buxtehude (Foto: Kunst@SH/Jan Petersen, 2025)

Daten zum Werk

Hermann Hosaeus: Kriegerdenkmal (1924, Klinkerkeramik)
St. Petri, Kirchenstraße 2, 21614 Buxtehude

Routenplaner: 53.47702, 9.70063


Beschreibung

An der Südwand der St. Petri-Kirche in Buxtehude befindet sich das Kriegerdenkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten. Es wurde 1924 von Hermann Hosaeus geschaffen, der in Buxtehude seine Jugendzeit verbracht hatte. Das mehrteilige Werk aus Klinkerkeramik zeigt ein mächtiges Schwert, umgeben von einem Soldaten zur linken und einer trauernden Witwe zur rechten Seite. Darunter befinden sich mehrere Schrifttafeln. Der etwas pathetische Text der Inschrift wurde durch eine aktuelle Erläuterung ergänzt.

Person

Hermann Hosaeus
Hermann Kurth Hosaeus wurde am 6. Mai 1875 in Eisenach geboren. Er studierte 1891–1892 an der Kunstgewerbeschule in Dresden und 1892–1894 in Nürnberg, bevor er 1894–1896 sein Studium an der Münchner Kunstakademie bei Wilhelm von Rümann fortsetzte. Er wechselte dann 1896 nach Berlin zum Studium bei Ernst Herter, Gerhard Janensch und Peter Breuer bevor er 1899-1900 Meisterschüler des Bildhauers Reinhold Begas wurde. Seine Skulpturen, Brunnen- und Grabfiguren sowie Kriegerdenkmäler sind auf ganz Deutschland verteilt. Seine Arbeiten waren aber auch auf Ausstellungen wie der Grossen Berliner Kunstausstellung im September 1899 zu sehen. Darüber hinaus schuf er eine Vielzahl von Ehrenmedaillen. Ab 1918 lehrte er an der Technischen Hochschule Berlin zunächst als Dozent, später als ordentlicher Professor. Hermann Hosaeus starb am 26. April 1958 in Berlin.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

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Galerie

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