Inka Uzoma:
„Wo ist eigentlich Hamburg-Fuhlsbüttel“

Inka Uzoma: „Wo ist eigentlich Hamburg-Fuhlsbüttel“ (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Inka Uzoma: „Wo ist eigentlich Hamburg-Fuhlsbüttel“ (1996, Bronze)
Jenfelder Straße / Neubertbogen, Grünanlage, 22043 Hamburg (Jenfeld)

Beschreibung

Inka Uzoma ist bekannt für freundliche und lebensnahe Plastiken, wie etwa ihr Porträt der beliebten Volksschauspielerin Heidi Kabel vor dem Ohnsorgtheater. Auch in Jenfeld steht in einer Grünanlage ein Werk von ihr. Unter dem Titel Wo ist eigentlich Hamburg-Fuhlsbüttel? sind zwei Kinder zu sehen: ein verschmitzt lächelndes Mädchen, das auf einer Stele hockt, sowie ein kleiner Junge, mit Schirmmütze, der neugierig zu ihr aufschaut. Die Figuren sind umgeben von einer Platzgestaltung, die an einen Kompass mit den vier Himmelsrichtungen erinnert. Auf vier am Boden liegenden Bronzetafeln sind die Namen vieler Hamburger Stadtteile aufgelistet – darunter natürlich auch Fuhlsbüttel. Die Kinder lernen offenbar gerade auf spielerische Weise die Geographie ihrer Heimatstadt kennen und fangen damit an, ihre Umgebung Stück für Stück zu erobern.

Text: jp

Person

Inka Uzoma
Inka Uzoma wurde am 26. Februar 1947 in Drensteinfurt (Westfalen) geboren. Nach einer Ausbildung zur Maskenbildnerin an den Städtischen Bühnen in Dortmund 1967-1970, arbeitete sie zunächst als freie Maskenbildnerin beim Theater und Fernsehen in Dortmund, Köln und Hamburg bevor sie 1983-1985 bei Veronika Schlüter-Stoll Bildhauerei erlernte. Anschließend studierte sie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und 1987-1988 Aktzeichnen beim Bildhauer und Maler Rainer Wilke. Ab 1988 konnte man ihre Popart oder auch figürlichen Skulpturen aus Bronze, Stahl, Ton und Holz sowie Collagen und Gemälde in Ausstellungen im in- und ausländischen Galerien sehen. Sie war Mitglied der GEDOK, von 1992-1995 erste Vorsitzende des "Künstlerhaus Eimsbüttel e.V.", der Fördergemeinschaft "Junge Kunst" BBK und Mitbegründerin der Künstlergruppe "TIBP". Lange Zeit lebte und arbeitete sie in Donstorf (Region Diepholz). Inka Uzoma starb am 22. Februar 2016 in Hamburg.

Text: hws

Galerie

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