Jan Meyer-Rogge:
Tetraeder

Jan Meyer-Rogge: Tetraeder (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Jan Meyer-Rogge: Tetraeder (1975, V4A Edelstahl)
Fachhochschule, Haus A/B, Berliner Tor 5, 20099 Hamburg (St. Georg)

Beschreibung

Jan Meyer-Rogges Stahlplastik an der Fachhochschule spielt – ganz passend zum Standort – mit klaren mathematischen Regeln und einem mattglänzenden Material. Die Grundform ist die eines Tetraeders, einem Körper mit vier dreieckigen Seitenflächen. Doch sind die Seitenflächen nicht geschlossen, sondern sie formen sich erst in der Wahrnehmung des Betrachters. Denn der Künstler verwendet drei Elemente, die so konstruiert sind, dass sie einen gemeinsamen, offenen Körper bilden. Das Auge bzw. der Verstand vervollständigt die Leerstellen zu einem harmonischen Ganzen. Das Werk lädt dazu ein, es aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, um den spannungsreichen Wechsel von sich öffnender und sich schließender Form zu betrachten. Nach ähnlichen Prinzipien, aber doch eigenständig, ist auch der Dreiklang vor der Musikhochschule gebaut.

Text: jp

Person

Jan Meyer-Rogge
Jan Meyer-Rogge wurde 1935 in Hamburg geboren. 1955–1958 studierte er Malerei an der Hochschule für bildende Künste als Meisterschüler von Karl Kluth. 1959–1963 hatte er Studienaufenthalte in Amsterdam, Berlin, Florenz, Madrid. Seit 1964 arbeitet er als Bildhauer, vor allem mit den Materialien Stahl und Holz. Seine Werke zählen zur konkreten Kunst und zur Land Art. Seit 1973 ist er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und seit 2013 Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg, wo er auch lebt und arbeitet.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Text: hws

Galerie

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