Jörn Pfab:
Keim

Jörn Pfab: Keim (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Jörn Pfab: Keim (1962, Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl)
Grundschule, Turmweg 33, 20148 Hamburg (Harvestehude)

Beschreibung

Auf dem Hof der Grundschule im Turmweg steht die Stahlplastik Keim von Jörn Pfab. Hierbei handelt es sich um eine Konstruktion aus einer Vielzahl dreieckiger, verschieden großer Edelstahlplatten. Diese sind so aufeinander abgestimmt und miteinander verschweißt, dass ein lebhaft strukturierter, filigraner Körper entsteht. Das Prinzip des Aufbaus erinnert an die Raumskulptur in Jenfeld, doch ist die Wirkung eine andere. Während jene eher als kugelförmiges Gebilde erscheint, ragt der Keim hoch empor wie ein Pflanzenspröling, der zum Licht strebt.

Text: jp

Person

Jörn Pfab
Jörn Pfab wurde am 6. März 1925 in Hamburg geboren. Nach der Schule wurde er 1944 Steinmetzgeselle. 1946–1952 studierte er Bildhauerei an der Landeskunstschule Hamburg bei Edwin Scharff und bezog anschließend in Hamburg ein eigenes Atelier. Nach figürlichen Anfängen begann er in den 1960er Jahren abstrakte Stahlplastiken zu konstruieren und wurde Vertreter der stereometrischen Kunst, die auf mathematischen und naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten beruht. Der Hamburger Senat verlieh ihm 1952 ein Stipendium der Lichtwark-Gesellschaft und 1971 den Edwin-Scharff-Preis. Am 14. September 1986 starb Jörn Pfab in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: hws

Galerie

(Bilder anklicken für Großansicht)