Jörn Pfab:
Raumstele

Jörn Pfab: Raumstele (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2022)

Daten zum Werk

Jörn Pfab: Raumstele (1963, Chrom-Nickel-Stahl)
Moorburger Elbdeich, Schöpfwerk, 21079 Hamburg (Moorburg)

Beschreibung

Für das Schöpfwerk am Moorburger Elbdeich schuf Jörn Pfab seine aufragende, mattglänzende Raumstele. Sie erinnert an ähnliche, im gleichen Zeitraum der 1960er Jahre von ihm erstellten Werke in Jenfeld und Harvestehude und setzt sich aus einer Vielzahl stereometrisch geformter Körper, die gemeinsam den Raum umschließen. So entstehen filigrane Strukturen, die ein wenig an Kristralle erinnern und vor den Augen der Betrachter fast zu vibrieren scheinen.

Text: jp

Person

Jörn Pfab
Jörn Pfab wurde am 6. März 1925 in Hamburg geboren. Nach der Schule wurde er 1944 Steinmetzgeselle. 1946–1952 studierte er Bildhauerei an der Landeskunstschule Hamburg bei Edwin Scharff und bezog anschließend in Hamburg ein eigenes Atelier. Nach figürlichen Anfängen begann er in den 1960er Jahren abstrakte Stahlplastiken zu konstruieren und wurde Vertreter der stereometrischen Kunst, die auf mathematischen und naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten beruht. Der Hamburger Senat verlieh ihm 1952 ein Stipendium der Lichtwark-Gesellschaft und 1971 den Edwin-Scharff-Preis. Am 14. September 1986 starb Jörn Pfab in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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