Karin Hertz:
Wächter

Karin Hertz: Wächter, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Karin Hertz: Wächter (1964, Bronze)
Ellerbeker Schule, Klausdorfer Weg 62, 24148 Kiel

Beschreibung

Am Eingang zur Ellerbeker Schule liegt der „Wächter“ – die Bronzefigur eines Hundes – und empfängt freundlich Schüler, Lehrer und Gäste. Die Skulptur der Bildhauerin Karin Hertz zeigt ein realistisches, aber geglättetes und vereinfachtes Bild des aufmerksamen Hundes mit neugierig aufgerichtetem Kopf. Die Plastik ist gekennzeichnet durch die gespannte Haltung des Tieres und einen fast vollständig symmetrischen Aufbau. Dieser Wächter ist kein bissiger und scharfer Hund, sondern ein fröhlicher, treuer Begleiter der Menschen.

Text: jp

Person

Karin Hertz
Karin Hertz wurde am 26. Juli 1921 in Hamburg geboren und lebte ab 1929 in Kitzeberg an der Kieler Förde. In München begann sie zunächst eine Ausbildung bei der freischaffenden Künstlerin Maria Weber und besuchte dann 1940–1944 die Bildhauerklasse bei Richard Knecht an der Akademie der Bildenden Künste München. Seit 1951 lebte und arbeitete sie in Hamburg. Sie war Mitglied des BBK und der Gedok, 1976-1977 verbrachte sie u.a. mit einem Lehraufenthalt einige Monate in Japan. Viele Jahre lang hatte sie außerdem noch ein Atelier in Möltenort. Neben Bildnisbüsten und Kleinplastiken in Stein, Beton, Terakotta und Bronze stehen viele ihrer Skulpturen im öffentlichen Raum vor allem in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen. Ihre Menschendarstellungen erscheinen stets realistisch, doch sind alle Körperhaltungen und Stellungen der Gliedmaßen stilisiert und genauestens komponiert. Harmonie und Spannung sollen eine Synthese ergeben. Karin Hertz starb am 10. August 2017 im Alter von 96 Jahren in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: hws

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Galerie

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