Karl August Ohrt:
Sphinx

Karl August Ohrt: Sphinx (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2022)

Daten zum Werk

Karl August Ohrt: Sphinx (1964, Bronze)
Integrative Grundschule, Grumbrechtstraße 63, 21075 Hamburg (Heimfeld)

Koordinaten: 53.46879, 9.95583

Beschreibung

Vor der Grundschule in der Gumbrechtstraße steht auf einem runden Sockel die bronzene Sphinx von Karl August Ohrt. Hierbei handelt es sich um einen blockhaften Körper in frei abstrakter Darstellung, der nur sehr entfernt an eine menschliche oder tierische Figur erinnert. Die Sphinx ist ein rätselhaftes Fabelwesen, das in verschiedenen Kulturen ganz unterschiedlich dargestellt wurde. Zumeist ähnelte sie Mischwesen von verschiedenen Tieren oder von Mensch und Tier. Durch die abstrakte Darstellung der Bronzeplastik gibt der Künstler eine Ahnung von den verschiedenen Gestalten, denn das Werk wirkt so, als würde sich die Form auflösen und wandeln wollen.

Person

Karl August Ohrt
Karl August Ohrt wurde am 20. Februar 1902 in Schönwalde bei Eutin geboren. Zunächst wurde er Landwirt. Mit 21 Jahren besuchte er die Klasse des Malers Julius Wohlers an der Landeskunstschule am Lerchenfeld. 1931–1932 absolvierte er zwei Semester Bildhauerei bei Richard Luksch, blieb aber weitgehend Autodidakt. Seine erste größere Plastik Tanzende Mädchen wurde 1935 in Hamburg aufgestellt, aber später von den Nationalsozialisten als entartet eingestuft. Nach dem Krieg wurde sie wieder am alten Standort im Stadtpark aufgestellt. Er war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und Teilnehmer an mehreren DKB-Jahresausstellungen. Als Auszeichnungen erhielt er 1961 den Edwin-Scharff-Preis und 1985 die Biermann-Ratjen-Medaille. Mehrere Arbeiten von ihm stehen im Hamburger Raum. Karl August Ohrt starb am 5. Oktober 1993 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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