Karl Heinz Engelin:
Aufwärtsschwünge

Karl Heinz Engelin: Aufwärtsschwünge (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2019)

Daten zum Werk

Karl Heinz Engelin: Aufwärtsschwünge (1971, Messing)
Schule Kroonhorst, Kroonhorst 25, 22549 Hamburg (Lurup)

Beschreibung

In seinen Aufwärtsschwüngen vor der Schule Kroonhorst ordnet Karl Heinz Engelin vorgefundene, geschnittene und gebogene Messingrohre rhythmisch an, sodass eine prägnante und grafisch orientierte Plastik entsteht. Das Nebeneinander der Linien, die sanften Bögen und die dynamischen Schwünge erzeugen ein heiteres und optimistisches Bild.

Text: jp

Person

Karl Heinz Engelin
Karl Heinz Engelin wurde am 17. Oktober 1924 in Memel geboren. Nach dem Militärdienst und anschließender Internierung holte er 1947 in Plön sein Abitur nach. Danach studierte er Kunstgeschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und machte gleichzeitig bis 1949 eine Steinmetzlehre. 1950-53 schloss er ein Studium der Bildhauerei in Freiburg i. B. an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste als Meisterschüler bei Wilhelm Gerstel an. 1953 erhielt er den Preis der Akademie Freiburg. Nach einem Studienaufenthalt in Paris an der Académie de la Grande Chaumière in Paris bei Ossip Zadkine heiratete er die Bildhauerin Gisela Hommes. An der Landeskunstschule Hamburg begann er ein Studium bei Edwin Scharff. 1955 war er als Bronzegießer an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart tätig. Ab 1959 hat er gemeinsam mit einer Frau ein Atelier in Hamburg und war als freischaffender Künstler tätig. 1963-70 absolvierte er eine Zusatzausbildung in Bronzeguss, Schmelz- und Schweißverfahren für Edelstahl. In Hamburg hatte er über 40 öffentliche Aufträge für Kunstwerke. Er arbeitete sowohl gegenständlich wie auch abstrakt. 1980 wurde er ausgezeichnet mit dem Verdienstkreuz am Bande. Seine Werke sind in namhaften Sammlungen vertreten. Karl Heinz Engelin starb am 1. Dezember 1986 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Literatur: Karl Heinz Engelin – Plastik, Skulptur, Objekt, Radierung, Zeichnung, Lithographie, Busse Verlagshandlung Herford 1979, ISBN 3-87-120-858-2

Text: jp

Galerie

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