K-L Schmaltz: Ganglion beta a

Karl-Ludwig Schmaltz: Ganglion beta a, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

K-L Schmaltz: Ganglion beta a (Edelstahl, 1972).
Ellerbeker Schule, Klausdorfer Weg 62-64, 24148 Kiel.

Beschreibung

Auf dem Schulhof der Ellerbeker Schule am Klausdorfer Weg steht eine raumgeometrisch geformte Skulptur, die Bildhauer K-L Schmaltz schuf. Sie besteht aus sechs gleichförmigen Elementen aus Edelstahl, die verkantet miteinander verbunden wurden. Jedes der Elemente ist nach geometrischen Regeln zu einem komplexen Gebilde geformt. In der Kombination und räumlichen Anordnung entstand eine Form, die die Komplexität noch einmal deutlich erhöht.

Auch wenn es sich bei der Plastik um eine Konstruktion nach mathematischen Regeln handelt, gibt es ein Vorbild in der Natur: Das entstandene Gebilde ist aufgebaut wie ein Ganglion, ein kleiner Nervenknoten im menschlichen Körper. Der Künstler wollte Natur und Wissenschaft in einem Kunstwerk verbinden.

Künstler

K-L Schmaltz (Karl-Ludwig Schmaltz) wurde 1932 in Vellahn/Mecklenburg geboren. Er studierte ab 1951 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, dann 1954–1955 an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und 1955–1962 Architektur an der Technischen Hochschule in Karlsruhe. Seit 1962 arbeitet er in seinem Atelier in Düsseldorf. Der konstruktiv-stereometrischen Kunst wandte er sich ab 1967 zu.

Galerie

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