Karl Spethmann:
Grabmal Nückel

Karl Spethmann: Grabmal Nückel (Foto: Kunst@SH/Jan Petersen, 2025)

Daten zum Werk

Karl Spethmann: Grabmal Nückel (ca. 1920er, Sandstein)
Friedhof Nienstedten, Nienstedtener Marktplatz 19, 22609 Hamburg (Nienstedten)

Routenplaner: 53.55413, 9.84104


Beschreibung

Das ehem. Grabmal Nückel auf dem Nienstedtener Friedhof zeigt eine stehende trauernde Frau im langen Gewand, geschaffen von Karl Spethmann. Mit der rechten Hand hält sie das Tuch über ihrem Kopf vor der Brust zusammen. Den Kopf hat sie gesenkt.

Person

Karl Spethmann
Karl (auch Carl) Spethmann wurde am 17. April 1888 in Altona geboren. Nach einer praktischen Lehre, u.a. auch bei seinem Vater Heinrich Spethmann, besuchte er die Kunstgewerbeschule Hamburg und schloss ein Studium der Bildhauerei an der Berliner Akademie an. Als selbständiger Bildhauer stellte er Holzskulpturen und Zeichnungen in der Hamburger Kunsthalle als auch im Museum in Altona aus. 1924 wurde er Mitglied des Altonaer Künstlervereins und noch vor 1933 in der Hamburger Künstlerschaft. Im 2. Weltkrieg wurde sein Atelier mit den meisten seiner Arbeiten zerstört. Er arbeitete u.a. in Altona und Ottensen. Karl Spethmann starb 1944.

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Galerie

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