Klaus Arnold:
Drei Altarfenster der Maria-Magdalenen-Kirche

Klaus Arnold: Drei Altarfenster (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Klaus Arnold: Drei Altarfenster (1969)
Maria-Magdalenen-Kirche, Kirchenallee 1, 21465 Reinbek

Beschreibung

Für die Maria-Magdalenen-Kirche in Reinbek gestaltete der Maler und Grafiker Klaus Arnold eine umfangreiche Gesamtverglasung des Kirchenraumes mit drei Altar- und weiteren 16 Seitenfenstern. Alle Fenster greifen biblische Themen auf, lösen sich jedoch sehr stark von der figürlichen Darstellung und der gegenständlichen Realität. Die erzählerischen Motive sind in dynamische und leuchtstarke Farb-Formgefüge verwandelt, in denen Figuren und Räume nur angedeutet werden. Die drei Fenster im Altarraum sind besonders farbkräftig gestaltet, während die übrigen Fenster etwas lichter und reduzierter sind. Das linke Fenster thematisiert die erste Schöpfung aus dem Alten Testament, das mittlere die Auferstehung Christi und das rechte Fenster die neue Schöpfung und das himmlische Jerusalem aus der Offenbarung des Johannes.

Text: jp

Person

Klaus Arnold
Klaus Arnold wurde am 18. Mai 1928 in Heidelberg geboren. 1945-54 studierte er an den Kunstakademien Düsseldorf, München und Karlsruhe u.a. bei Erich Heckel, Karl Hubbuch und Wilhelm Schnarrenberger. 1960 wurde er an die Kunstakademie Karlsruhe berufen und bald darauf zum Professor für Malerei und Grafik ernannt, später leitete er 1976-88 die Akademie als deren Rektor. Er war Vorstandsmitglied und später Ehrenmitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg. 1955 erhielt er den Kunstpreis der Jugend Baden-Baden, 1956 Stipendiat im Kulturkreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie sowie den Kulturpreis der Stadt Karlsruhe. 1958 erhielt er den Förderpreis Baden-Württemberg sowie 1959 ein Stipendium der Villa Massimo in Rom. Neben seinem malerischen Werk schuf er auch zahlreiche Arbeiten im öffentlichen Raum sowie Farbverglasungen. Klaus Arnold starb am 22. September 2009 in Karlsruhe.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: jp

Galerie

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