
Erich Hartmann:
Fröhlicher Reigen
22547 Hamburg-Altona
Erich Hartmann wurde am 7. Januar 1886 in Elberfeld geboren. 1903–06 studierte er an der Düsseldorfer Kunstakademie Malerei bei Eduard Gebhardt und 1906–08 an der Münchner Kunstschule von Hermann Groeber. 1908–12 besuchte er die Münchner Kunstakademie und lernte hier Radierkunst bei Peter Halm. 1912 ging er für zwei Jahre nach Paris. Nach dem Ersten Weltkrieg lebte er für mehrere Jahrzehnte in Hamburg. 1919 schloss er sich der neu gegründeten Künstlervereinigung Hamburgische Sezession an. 1920 trat er der Hamburgischen Künstlerschaft bei. Von 1922 bis 1944 unterrichtete er an der privaten Kunstschule von Gerda Koppel. 1925 trat er dem Altonaer Künstlerverein bei. 1926 erhielt er den ersten Auftrag zur Gestaltung eines monumentalen Wandbildes, dem eine Reihe ähnlicher Aufträge folgten. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden mehrere Werke beschlagnahmt und vernichtet, doch er bekam neue Aufträge für Wandbilder und durfte seine Werke ausstellen. 1945 wurde er wieder Mitglied der neu gegründeten Sezession und bekam von 1946 bis 1953 eine Anstellung als Leiter der Malklasse an der Landeskunstschule Hamburg. 1956 wurde er mit dem Edwin-Scharff-Preis ausgezeichnet. Erich Hartmann starb am 23. September 1974 auf Sylt.
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1 Kunstwerk: