Manfred Sihle-Wissel:
Fünf Köpfe in Tannenfelde

Manfred Sihle-Wissel: Fünf Köpfe in Tannenfelde (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2024)

Daten zum Werk

Manfred Sihle-Wissel: Fünf Köpfe (2022, Bronze, aufgestellt 2024)
Tannenfelde Bildungs- und Tagungszentrum, Tannenfelde 1, 24613 Aukrug

Routenplaner: 54.06489, 9.76543


Beschreibung

Das Bildungs- und Tagungszentrum in Aukrug-Tannenfelde wurde 1974  durch die Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft zur wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Bildung von Jugendlichen und Erwachsenen gegründet. Anlässlich des fünfzigsten Jahrestages wurden 2024 die von Manfred Sihle-Wissel geschaffenen Portätköpfe der fünf Vorsitzenden der Gesellschaft in den zurückliegenden fünf Jahrzehnten aufgestellt. Auf schmalen Stelen stehen im Zugangsbereich des Gebäudes die Porträts von Bernd von Brauchitsch, Prof. Dr. Klaus Murmann, Dr. Dietrich Schulz, Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann sowie Uli Wachholtz.

Person

Manfred Sihle-Wissel
Manfred Sihle-Wissel wurde am 28. März 1934 in Tallinn, Estland geboren. 1945 floh er nach Hamburg, wo er 1954–59 an der Hochschule für Bildende Künste bei Edwin Scharff und Hans Martin Ruwoldt studierte. In der Nachfolge von Jörn Pfab übernahm er dessen Assistentenstelle bei Edwin Scharff. 1972 erhielt er den von der Hanesstadt Hamburg verliehenen Edwin Scharff Preis und 1987 den Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft. Seit 1975 ist er Mitglied der freien Akademie der Künste in Hamburg. Mehr als 50 seiner kantigen und klaren, teils raumgreifenden, meist abstrakten obschon menschbasierten Plastiken sind im öffentlichen Raum von Hamburg und Schleswig-Holstein zu sehen. Farbig bemalte Holzarbeiten und Bronzen gehörten seit den 1990er Jahren zu den Merkmalen seines Werkes. Auch als Maler ist er weit über Norddeutschland hinaus bekannt. Neben vielen abstrakten Objekten schuf der Bildhauer seit 1989 mehr als 300 Porträts u.a. bekannter Persönlichkeiten. Seit 1981 wohnt und arbeitet Manfred Sihle-Wissel in Brammer bei Rendsburg.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia Sparkassenstiftung

Galerie

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