Margarete Weidling-Roehse:
Brunnen

Margarete Weidling-Roehse: Brunnen (Foto: Kunst@SH/Jan Petersen, 2022)

Daten zum Werk

Margarete Weidling-Roehse: Brunnen (1969, Bronze)
Regionales Berufsbildungszentrum, Heinrich-Rieper-Straße 3, 24306 Plön

Beschreibung

Vor dem Berufsbildungszentrum in Plön steht eine lebhaft gegliederte Plastik von Margarete Weidling-Roehse, die ursprünglich als Brunnenanlage im Innenhof aufgestellt war. Nach einer Umgestaltung steht sie nun ohne Wasser auf der Freifläche an der Straße. Der Bronzeguss wurde auf der Basis eines Wachsmodells durch die Kunstgießerei Schmäke in Düsseldorf erstellt. Der Brunnen wurde von der Künstlerin stark horizontal ausgerichtet und sollte die maximale Höhe von 1,30 Metern nicht überschreiten, um die ruhige Atmosphäre des Innenhofes zu verstärken und nicht mit der Architektur zu konkurrieren. Den Kern der Arbeit bildet die ungegenständliche, reiche Gliederung, die zum Herumgehen und Erkunden einlädt. Waagerechte und senkrecht stehende Blöcke verschiedener Größen wechseln sich ab und konstruieren sich wie eine Stadtlandschaft.

Text: jp

Person

Margarete Weidling-Roehse
Margarete Weidling-Roehse wurde als Margarete Roehse am 28. November 1923 in Gütersloh geboren. 1949-53 studierte sie Bildhauerei an der Kunstakademie in Karlsruhe bei dem Bildhauer Carl Trummer. 1950–60 war sie mit dem Kieler Architekten Herbert Weidling verheiratet. Ab 1953 lebte und arbeitete sie freischaffend in Kiel. 1972–89 war sie als Werklehrerin am Kieler Hans-Geiger-Gymnasium tätig. Sie schuf ein umfangreiches Werk aus den Werkstoffen Emaille und Kupfer, bestehend aus Bildplatten und angewandten kunsthandwerklichen Arbeiten. Margarete Weidling-Roehse starb am 17. Dezember 2003 in Kiel.

Weitere Informationen (extern):Website

Text: jp

Galerie

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