Maria Pirwitz:
Keramische Reliefs

Maria Pirwitz: Keramische Reliefs (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Maria Pirwitz: Baum, Paar, Blume, Mutter und Kind (1980, keramische Reliefs)
Stiftstraße 25/27, 20099 Hamburg (St. Georg)

Beschreibung

Ein keramisches Schmuckband zieht sich oberhalb des Erdgeschosses entlang der Fassade in der Stiftstraße. Es besteht aus hell- und dunkelblauen Fliesen und vier Motivreliefs, die von Maria Pirwitz gestaltet wurden. Abwechselnd sind pflanzliche und figürliche Motive zu sehen – ein Baum und eine Sonnenblume, sowie ein erwachsenes Paar (leicht bekleidet) und eine Mutter mit Kind. Die unbeschwert heiteren Motive lockern die Fassade auf und verleihen ihr Individualität.

Text: jp

Person

Maria Pirwitz
Maria Pirwitz wurde am 29. April 1926 in Hamburg geboren. Ihr 1944 begonnenes Studium der Malerei an der Karlsruher Kunstakademie setzte sie, nach Unterbrechung durch den Krieg, 1946–1948 mit einem Studium an der Stuttgarter Kunstakademie fort. 1948 wechselte sie in den Studienbereich Bildhauerei an der Kunstakademie Stuttgart und dann 1948–1950 zur Landeskunstschule der Hansestadt Hamburg. Hier sammelte sie, parallel zum Studium in der Bildhauerklasse von Edwin Scharff, Praxiserfahrung in einem Hamburger Steinmetzbetrieb. Ab 1953 war sie als Bildhauerin mit eigenen Atelier in Hamburg tätig. Nach Studienreisen nach Mexico und Frankreich (1960–1962) war sie ab 1963 als freischaffende Bildhauerin tätig und fertigte figürliche Arbeiten oder auch komplette Altäre aus Stein, die anschließend in Bronze gegossen wurden. Sie gewann 1979 einen Wettbewerb für ein Brahms-Denkmal in Hamburg, stellte dann 1981 zum letzten Male aus. Sie starb 1984 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: hws

Galerie

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